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Sonntag 08. 02. 2009

| geschichten über geschichten... |
| von Jonas |
| hey ihr, komme gerade von einem Fußballspiel, sehr intersant, nach der ersten halbzeit randale, Fans haben die Absperrungen und Zäune eingerissen, das Feld gestürmt, mit Steinen und Flaschen geworfen, krass... War Fotograph, also mitten drin, ein echtes erlebnis...
Mir gehts aber gut, die Kamera hats überlebt, wenn auc leicht angeschlagen.. Krass, da will man gerade über all das nachdenken was sonst passiert ist, dann kommt die nächste Geschichte... Das war heute, vorher ein sehr guter Gottesdienst, habe das Project mal wieder präsentiert, bin jetzt offiziell zuständig für soziale Projecte der Jugend in de rKirch, sehr ermutigend... Getstern von Morgens bis spät am nachmittag in Kibera... Davor arbeit, arbeit und nochmal arbeit... Morgen frei. hoffentlich... Bilder kommen noch... Ganz liebe Grüße an euch alle und Gott mit euch!!! Jonas |
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Montag 02. 02. 2009

| wieder im lande... |
| von Jonas |
| Hallo welt, Jonas ist zurück, wohlbehalten und müde, 75 Stunden Busfahrt, Betrüger, armut, arroganz, dummheit, Dreck, Landschaft, Tiere, Menschen, Häuser, so vile sah ich, so so viel...
Gestern früh wiedergekommen, aber den Tag mit ausruhen und ankommen verbracht, heute erstaml meine Wäsche gemacht, jetzt noch etwasw mehr ausruhen, dann kammen Neuligkeiten, wenn ich wieder ich bin und sitzen kann, ohne schmerzen zu haben... Ganz liebe Grüße!!! Gottes segen! Jonas |
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Freitag 23. 01. 2009

| Einen wunderbaren Morgen euch allen,
heute ist mal wieder einer dieser Tage, an denen ich mci heinfach nach mitteilen fühle, also... wieder einmal mein Lieblingsthema, uns beide verbindet ein heftiges Abscheu... Eine Verachtung und eine tiefe Trauer. Wieder einmal Armut... Mir ist nämlich etwas klar geworden, Armut ist nicht nur eine Verdrehen der Ordnung, es verdreht auch das Selbstbild. Nichts neues, klar, es sei denn man geht davon aus das auch wir von Armut verdreht werden. Armut lässt Menschen abhängig werden. Sie ist wie eine hässliche Maske, die Menschen so lange vorgehalten wird, bis sie sicher sind, das sie Abstoßend sind. Sie lässt sie Hoffnung verlieren und tötet etwas in ihnen. Gleichzeitig stehen die weniger Armen da und werden, durch all die Organisationan, die die umstände, die Armut verursachen einfach ignorieren und den Menschen Geld ohne Hilfe geben, abhängig. Wenn ich aufgehört habe an mich zu glauben und mir von allen seiten meine Würde abgesprochen wird, klar durchwühle ich den Müll. Und natürlich entwickelt sich dieser Gedanke in mir, das andere Menschen mir helfen sollen, das sie mir etwas schulden. Immer hin werden die wenigsten arm weil sie fehler nach fehler begehen. Umstände und die Gier von anderen raubt sie aus. Diese anderen sind wir, das sind Regierungen, das ist unser Lebensstil... Aber das hilft mir nciht. Wenn verlumpte Menschen mich von weitem sehen und man sieht wie sich ein Lächeln über ihr staubiges, verschwitztes Gescicht zieht, sie auf mich zugeeilt kommen um Geld von mir zu verlangen, bitten kann man das nicht nennne. Dann möchte ich einfach nur weg, verschwinden, Schwarz sein, unsichtbar werden, was hier nicht immer ein großer unterschied ist... Da stellt sich die Frage, was helfen denn ist, ob unser Helfen nicht viel öfter als wir denken viel mehr schadet, als wir uns ausmalen können. So, das sind momentan meine Gedanken. Sonst, morgen geht es nach Kibera, wir starten endlich die Klassen, mit fast zwanzig Freiwilligen, die anderen ihre Stärken beibringen wollen. Wenn ihr dafür beten könntet, das wäre mir echt wichtig... Dann in den nächsten Tagen muss ich Ostafrika verlassen, ich weiß noch nciht wohin, ob alleine oder nicht, alles ist noch offen... Da muss Gott echt noch einiges an Türen öffnen, oder schließen, je nachdem... Arbeit ist viel, manchmal sehr viel zu viel... Aber gut, die Verantwortung kann man sich auch selber aufladen und sie niederdrückend machen... Soviel von mir heute, Gott mit euch, Ganz liebe Grüße, Schneider |
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Samstag 17. 01. 2009

| regen, regen, regen |
| von Jonas |
| Hey ihr alle, wieder ein verregneter Tagesbegin, aber es ist auch gut, zwar sind alle sStraßen dank mangelnder Kanalisation sehr geflutet, aber immerhin wird es damit vorraussichtlich eine gute Ernte geben, was momentan echt dringend von Nöten ist. Kenya sieht einer Hungersnot ins Auge.
Vor allem weil einzelne Betriebe spekulieren, in bestimmten Berreichen Knappheiten wenn nicht erzeugen, sie zumindest unterstützen, um dann ihr Mais, das Fleisch der armen Leute, unbezahlbar zu machen. Der andere Grund ist das während all der unruhen, nicht nur der wegen den Wahlen, immer und immer wieder Ackeland verbrannt wurde und Tiere einfach getötet. Somit fehlen diese Ressourcen. In besonders Betroffenen Gebieten wird hier Mais gegen Ziegen getauscht, die Ziegen werden dann wieder überteuert weiterverkauft, es ist echt krank... Aber hier in Nairobi spürt amn ausser etwas steigenden Lebensmittelpreisen nichts davon.... Trotzdem, gut das es regnet... Damit ganz liebe Grüße euch allen und Gottes SEgen, Schneider |
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Freitag 16. 01. 2009

| Hey ihr alle, so mal wieder was vom weißen, nachdem die Arbeit wieder echt losgeschlagen hat...
Der Anfang war am Montag echt ruhig, aber Dienstag, oh ha, da ging es dann echt los, es stellte sich heraus, das noch ordentlich Buchhaltungsarbeit, also Buchführung und all diese Zahlensachen noch nicht erledigt waren... Super, ich liebe schließlich zahlen... Zum Glück an dem Tag mit nur vier Nervenzusammenbrüchen die ganze Aufgabe geschafft. Jetzt ist das letzte Jahr von der Arbeit her abgeschlossen. Etwas neues bricht an, seht ihr es denn nicht? Seitdem sitze ich daran ein Programm auszuarbeiten um den Kids von Kibera Zeichnen beizubringen... Denn, proportional zu dem Mangel an Geld herrscht hier ein Mangel an Englischkenntnissen. Im Klartext heißt das für mich das ich den freiwilligen erstmal mein Konzept auf Englisch erklären muss, bevor sie das ganze dann unter meinen wachsamen Augen in Swahili übersetzen und dann weitergeben. Ich denke das wird echt interessant! Warte gerade noch auf Rückmeldung von einem Kunstladen, die werden uns noch sagen, ob und wie sie uns unterstützen können/ werden... Wenn ihr beten könntet wäre das echt gut!!! Was gibt es sonst zu berichten? Das Wetter war die letzten Wochen immer sehr heiß, wie ich ja schon geschrieben hatte... Gestern war dann der erste Tag, an dem etwas Wolken am Himmel. Was für ein Gefühl, es war fast kalt^^ Heute dann aufgewacht, zum zweiten mal, da ich ja um fünf und ein bisschen schon aufstehe um Tee und Frühstück für die Jungs zu machen. Da lagen dann erstmal vier tote, naja halbtote, Kakerlaken in der Küche und haben ihre letzten Zuckungen vollführt... Beim zweiten Aufstehen dann Regen, aber richtig, wie in Wuppertal, könnte man fast sagen... Seit acht regnet es also ununterbrochen... es ist kalt, aber man fühlt sich irgendwie zuhause^^ Leider klappt jetzt wo wir zu hause Internet haben das Internet nahezu gar nicht mehr hier in der Kirche, was es etwas schwer macht, alles an Mails zu beantworten, weil ich einfach zu viel Zeit in der Kirche verbringe. Was will an machen... Dafür sagt mir jetzt mein Computer wo Rechtschreibfehler sind und ihr müsst nicht mehr soviel Buchstabendreher lesen^^ Ist doch auch mal etwas... Sonst, vergeht die Zeit wie im Flug, mein Rückflugdatum steht fest, 1. Juni, mit meinem guten Vater... ^^ Yeah!!! Somit Gottes Segen euch allen und ganz liebe Grüße!!1 Schneider |
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